Im Atlantischen Ozean befindet sich Fuerteventura, eine der Kanarischen Inseln. Sie liegt circa 120 Kilometer westlich der marokkanischen und hat eine Fläche von rund 1.660 Quadratkilometer. Fuerteventura ist die zweitgrößte Insel der Kanarischen Inseln. Die Hauptstadt ist Puerto del Rosario, hier findet sich auch der Inselflughafen. Zusammen mit Lanzarote bildet Fuerteventura die östliche Grenze der Kanaren.
Das Klima auf Fuerteventura ist das ganze Jahr über sehr angenehm. Deshalb erhielt die Insel auch den Beinamen "Insel des ewigen Frühlings". Die Passatwinde halten die heißen Luftmassen der nahen Sahara weitgehend fern, das Meer gleicht die Temperaturen aus. Die Niederschlagsmengen auf Fuerteventura sind sehr gering. Da die Berge zu niedrig sind, ziehen die Wolken einfach über die Insel hinweg. Der Scirocco, auch Leveche genannt, ist ein besonderes Wetterphänomen. Es ist ein heißer Südostwind, durch den die Temperaturen manchmal sprunghaft um 10°C steigen.
Die weiten Sandstrände entlang der Ostküste sind für Urlauber die eigentliche Attraktion der Insel Fuerteventura. Wassersportler werden durch die konstanten Winde förmlich zum Strand gezogen, um sich auf ihr Brett zu stellen. Nahe Corralejo im Norden gibt es seit 1987 den unter Naturschutz stehenden Dünenpark, zu diesem gehört auch die vorgelagerte Insel Los Lobos. Der Westen der Insel wird von sehenswerten Steilküsten geprägt.
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