Lanzarote

Die nordöstlichste der sieben großen Kanarischen Inseln ist Lanzarote. Rund 140 Kilometer liegt die Insel westlich der marokkanischen Küste, zum spanischen Festland sind es circa 1.000 Kilometer. Die Küste von Lanzarote ist 213 Kilometer lang, davon sind 16.5 Kilometer Kiesstrand, 10 Kilometer Sandstrand und der Rest ist Felsküste.

Das Klima ist ganzjährig mild und niederschlagsarm. Lanzarote liegt in der Passatzone, die Passatwinde regnen jedoch an der relativ flachen Insel meist nicht ab. Daher ist Lanzarote mit nur 112 Millimetern Niederschlag pro Jahr die trockenste der Kanarischen Inseln. Von diesen 112 Millimetern fallen allerdings ganze 85 Prozent von Januar bis März.

Die Wasserversorgung auf Lanzarote ist ein Problem. Früher wurde der Niederschlag in großen Zisternen gesammelt. Der Wasserbedarf stieg durch den einsetzenden Tourismus rasant an, so dass das Wasser mit Tankschiffen von den Nachbarinseln Gran Canaria und Teneriffa geholt wurde. 1964 wurde dann eine Anlage zur Meerwasserentsalzung gebaut. Diese ist bis heute noch im Betrieb.

Playa de Papagayos
Foto: Pc_fish, Playa de Papagayos
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Auf Lanzarote gibt es für Urlauber sehr interessante Sehenswürdigkeiten wie die Papagayo Strände, das Weinbaugebiet La Geria, das Castillo de Santa Barbara in Teguise und das Tal der Tausend Palmen bei Haria. Der Cueva de los Verdes ist der längste Lavatunnel der Welt. Ein halb versunkener Krater mit einer Lagune ist der El Golfo. Der Jardín de Cactus ist ein Kakteengarten in Guatiza von César Manrique. Der nördlichste Aussichtspunkt von César Manrique ist der Mirador del Río. Das Monumento al Campesino ist ein Bauerndenkmal mit Markt in der Nähe von San Bartolomé. Der Tropical Park ist ein 45.000 Quadratmeter großer Vogelpark bei Guinate.

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